Maike im Land des Ahorns

Berichte von 11/2012

26November
2012

Hey heeey

Hallo meine Lieben,

dies wird nur ein kurzer Blogeintrag, ich wollte mich nur mal melden um zu zeigen: Ja ich bin noch da und es geht mir gut!

 

Nagut, ein bisschen mehr muss ich schon schreiben...also es geht mir den Umständen entsprechend gut, denn ich bin wieder einmal erkältet. Diesmal hat es schlimmer zugeschlagen, als das letzte Mal. Doch ich glaube den schlimmsten Tag habe ich schon hinter mir. Natürlich sehr passend zum Anfang des Wochenendes, das auch noch von Sonnenschein und durch und durch schönem Wetter erfüllt war! Perfekt für die Eröffnung der Weihnachtsmarktsaison in Vancouver! Es begann mit einem kleinen Markt in Yaletown, genannt Candy Town. Diesen besuchte ich gestern mit einer Freundin. Er ist wirklich nicht groß, aber es gab einen mies gelaunten Santa und ein Rentier, mit dem man sich fotografieren lassen konnte. Der Tag war sehr schön, auch wenn ich mich abends dann mit Kopf- und Halsschmerzen, im Halbschlaf die Straße entlang schleppte..Zumindest konnte ich nachmittags noch einen leckeren Mint Mocca mit Bitterschokolade genießen, mmh, genau das Richtige für die kalten Tage :-)
Gestern eröffnete auch ein anderer, größerer und deutscher Weihnachtsmarkt hier in Downtown. Das lustige, im Internet wirbt er unter anderem mit einem Bild von unserem allseits bekannten Frankfurter Weihnachtsmarkt :-) Am Dienstag soll es dort hin gehen, ich hoffe es klappt und bin sehr gespannt! Ich freue mich schon sehr auf Lebkuchen und Glühwein :-)

Also dann liebe Freunde, ich wünsche euch einen schönen Wochenstart und bis zum nächsten Mal! :-)

Jetzt wissen wir wo Santa seinen Sommer verbringt! Christmas Moose Ein laufender Weihnachtsbaum..es gab auch Candy Canes :-) Dieser Hut leuchtete abends :-) Ich habe Kinder vor ihm wegrennen sehn...

19November
2012

A real Canadian Experience

Well well, was für eine Woche! Eigentlich ist so viel gar nicht passiert, aber irgendwie war diese Woche wirklich schön! Mal abgesehen davon, dass die Arbeitswoche nur vier Tage umfasste, woran man sich wirklich gewöhnen könnte ;-)
Mein Donnerstag war wieder ein langer Tag, dafür der Freitag umso kürzer, was bedeutete, ich konnte früher in das Wochenende starten! Mein Freitag sah allerdings sehr entspannt aus. Einkaufen gehen (in einem Store in dem den ganzen Tag, wie es scheint, nur Weihnachtsmusik gespielt wird und an dessen Eingang eine Tafel mit dem Countdown der verbleibenden Tage bis Weihnachten steht), abends kochen, einen Film schauen, dabei ein Gläschen Wein trinken und entspannen. Ach war das schön! Am Samstag ging es zunächst ähnlich weiter. Aufgrund des schlechten Wetters konnte ich mich nicht recht aufraffen, irgendetwas draußen zu tun und so wusch ich nur meine Wäsche und entspannte einfach noch etwas weiter. Manchmal braucht man solche Lazy Days einfach :-)
Abends ging es dann auf einen Geburtstag,von einem Bekannten, den ich über die Organisation kennengelernt habe. Gefeiert wurde in einem Pub, viel Bier, viele Leute, ein fröhlicher Gastgeber, alles in allem ein sehr lustiger und schöner Abend! :-) Wenn man von dem nassen, windigen, kalten und mit Flüchen erfüllten Heimweg einmal absieht ;-)

Heute stand dann eine weiteres Ereignis an, dem man unbedingt beiwohnen sollte, wenn man möglichst viele echt kanadische Erfahrungen sammeln möchte. Ein Hockeygame!! Leider nicht von den Vancouver Canucks, sondern von den Vancouver Giants, welche in einer anderen Liga spielen. Also, es hieß Vancouver Giants gegen die Saskatoon Blades. Saskatoon befindet sich übrigens in Saskatchewan :-) Das Spiel fing schonmal gut an: Mit den am Eingang ausgeteilten aufblasbaren Stäben lärmend feuerten wir zunächst die falsche Mannschaft an...Als dann die Giants reinkamen und das Spotlight auf sie gerichtet wurde, merkten wir diesen Irrtum allerdings schnell ;-) Sie ließen sich kurz feiern, dann ging es los, 3 mal 20 Minuten mit zwei Pausen von je 15 Minuten. In einer Pause feuerten sie Trikots in die Menge, von denen wir leider nichts abbekamen.
Das Spiel selbst hatte langweiligere und spannendere Parts, mir persönlich hat es aber sehr gut gefallen! Der große Krach, wenn die Spieler gegen die Banden krachten, wenn Hockeyschläger, Helme, Mundschutze und andere Protektoren durch die Luft flogen, wenn die Spieler ganz außer sich gerieten und anfingen sich zu prügeln, this is such a rough sport! Natürlich ist das nur solange mit Spannung zu verfolgen, solange sich niemand wirklich weh tut, was zum Glück nicht der Fall war, auch wenn der ein oder andere einmal länger am Boden liegen blieb. Leider verloren die Giants gegen die Saksatoon Blades mit 2:4..Eine Schlägerei am Ende musste natürlich sein ;-) Wurde aber schnell aufgelöst und die Blades konnte feiern. Wir haben aber auch erfahren, dass die Giants die letzten in ihrer Liga sind, Saskatoon die Drittletzten ;-)
Alles in allem kann ich nur sagen, I like Hockey! :-D Es macht wirklich Spaß, ein wichtiger Punkt auf der Liste der real Canadian Experiences :-)
Ein paar Erfahrungen mehr, das Eintauschen meiner Ungeduld gegen eine meditative Ruhe and soon I'll become a real Canadian ;-)

Cheers

(Ein paar der Bilder sind noch von dem letzten weihnachtlichen langen Wochenende)

Cêpes Gebannt schauen wir Disney's Weihnachten Circle Craft Christmas Market Schöne Sachen gabs da ;) Pacific Coliseum Der Anfang Rot sind die Vancouver Giants Die T-Shirt-Kanone

14November
2012

Weihnachten steht vor der Tür!

Hallo ihr Lieben, ich begrüße euch zurück aus dem langen Wochenende ;-)
Dieses Wochenende stand ganz unter dem Motto "Weihnachten". Zu früh mögen einige von euch denken, aber nein, es ist nie zu früh für Weihnachten! Ok, zumindest kann es im November so langsam losgehen..Und genauso wie die Geschäfte schon anfingen ihre Weihnachtsdekoration auszupacken und anzubringen haben wir beschlossen, die Weihnachtskeks-back-Saison zu beginnen :-) Also machten wir uns auf nach Coquitlam, einem Vorort von Vancouver, sehr schön, sehr idyllisch und das Heim von einer Freundin, die dort als Aupair arbeitet und 2 kleine Kinder zu hüten hat. Das musste sie ausnahmsweise an diesem Samstag auch und so waren die beiden Kleinen unsere steten Begleiter, was allerdings überhaupt nicht störte. Die Wochenendplanung sah wie folgt aus: Samstag: einkaufen, essen, backen, Weihnachtsfilm schauen, Sonntag: den ersten Weihnachtsmarkt der Saison in Downtown besuchen, Montag: je nach Wetter die Gegend anschauen, oder in die Mall gehen (es wurde die Mall ;-)).
Der Samstag war grandios und international. Da saßen wir 3, eine Niederländerin, eine Französin und eine Deutsche, aßen französischen Crêpes mit kanadischem Ahornsirup und fingen anschließend an Weihnachtskekse nach deutschen Rezepten zu backen. Währenddessen lief Pocahontas und etwas der alten Disney Weihnachtssendungen mit Mickey und Donald, natürlich nur für die Kinder ;-) Die Kekse wurden leider nicht so, wie ich sie kenne, was unter anderem daran lag, dass wir, wie wir feststellen mussten, keine Waage hatten und alles nur Pi mal Daumen abmessen konnten. Dennoch sind sie sehr lecker und stehen in 4 Dosen auf meinem Schränkchen :-)
Am Sonntag war die schöne sonnige Phase leider zu Ende und es goss wieder wie aus Eimern...Der Weihnachtsmarkt war allerdings drinnen, puuh ;-) Es war eine Art Kreativmarkt, mit handgemachtem Schmuck, Taschen, Kleidung, allerlei Dekoration und Essensständen, bei denen man natürlich auch immer etwas probieren konnte ;-) Sehr gut war beispielsweise der Stand mit deutschen Weihnachtsspezialitäten wie Lebkuchen oder Stollen...teuer natürlich.
Oh, fast hätte ich es vergessen, am Samstag wurde ich noch Zeuge eines Hollywoodreifen Polizeieinsatzes. Große schwarze Polizeiwagen rasten den Broadway entlang und parkten schließlich an der Kreuzung, an der sich die Skytrain-Station und 3 Banken an den jeweiligen Ecken befinden. Ich konnte leider nicht ausmachen, was genau los war, aber ich bin sehr sicher, dass es sich in der einen Bank ereignete. Es konnte anscheinend gelöst werden, denn ich konnte nichts mehr ausmachen, als ich gestern wieder kam.

Soo, nun werde ich mal Schluss machen und noch ein wenig entspannen :-)
Bis bald und au revoir!

PS: weitere Fotos folgen :-)

Coquitlam Coquitlam Coquitlam Mmh :-) Voilà Christmas is coming Like I said..

10November
2012

Klingt komisch, ist aber so!

Unglaublich, was ist das? Dieses helle...seltsam..so sieht es doch sonst nicht aus da draußen..moment mal..es kommt mir irgendwie bekannt vor..ich glaube..Ja! Tatsächlich! Es ist ein Sonnenstrahl!
Ich bekomme Angst, bestimmt geht die Welt bald unter! Sollte das nicht bald passieren?! Ende 2012? Na super und jetzt? Was macht man denn da? Ab unter den Tisch? Hat im Film glaube ich auch nicht funktioniert..Also erstmal abwarten...
Als nach einer halben Stunde immer noch alles in Ordnung zu sein schien, traute ich mich dann doch hinaus und tatsächlich, es bot sich mir ein wunderschöner Anblick, Vancouver getaucht in Sonnenlicht! Klingt komisch, ist aber so! Und das hielt sich die gesamten letzten drei Tage!! Es wurde zwar auch kälter, aber während dieser Zeit hieß mein Accessoire nicht Regenschirm, sondern Sonnenbrille ;-)

Blöd nur, dass ich ausgerechnet jetzt eine Erkältung bekam. Genauso wie die andere Praktikantin und der Chef, also das ganze Office. So begannen wir, unser Immunsystem wieder auf Vordermann zu bringen, um uns nicht länger als nötig mit dieser Erkältung abgeben zu müssen und uns schnell wieder fitter zu fühlen. Was man dafür unternehmen muss ist ganz simpel, aber das Geheimrezept des Chefs, einfach morgens und abends ein Fläschchen von zwei unterschiedlichen chinesischen Heilmitteln einnehmen, alles auf natürlicher Basis und ohne Chemikalien ;-) So endete ich mit einem ganzen Haufen kleiner Ginseng-Extrakt- und Royal-Jelly-Fläschchen daheim, aber was soll ich sagen, ich fühl mich besser! Ob es nun von alleine besser wurde, oder durch die Unterstützung schneller ging kann ich natürlich nicht genau sagen, aber die Säfte schmecken zumindest ganz gut ;-)
Aufgrund unseres hohen Verschleißes war mein heutiger Auftrag allerdings neue Päckchen zu kaufen. Ansich ein netter Ausflug, an einem sonnigen Tag nach Chinatown. Wenn da nur die unschöne Gegend Vancouvers nicht wäre, die an Gastown angrenzt. Dort sieht man viele Menschen, die völlig am Ende sind, Drogen, Alkohol, der ein oder andere ist noch im Vollrausch, die Häuser sehen aus wie die Menschen, die dort wohnen, alt und kaputt obwohl sie noch intakt sein könnten. Schlimm!! Die meisten nehmen allerdings keine große Notiz von einem und so kann man zumindest um 9 Uhr morgens dort relativ ungestört durchlaufen.
Chinatown ist dafür ein Erlebnis. Es ist vielleicht auch nicht der beste Stadtteil, aber mit vielen schönen Details und unzähligen kleinen Läden, die einem das Gefühl vermitteln, man befinde sich in China auf einem Marktplatz! Das Angebot ist riesig und von über einer Hälfte wusste ich nicht einmal, was es ist. Die Schilder waren dabei auch keine große Hilfe, da sie alle auf chinesisch geschrieben waren..aber rätseln kann ja auch ganz schön sein ;-) In Chinatown muss ich auf jeden Fall noch ein bisschen mehr Zeit verbringen, um alles anschauen zu können.

Gestern gab es dann noch ein sehr schönes Ereignis, das meinen langen Tag (von 9-22 Uhr) nur halb so wild erscheinen ließ. Cherlyn und Michael, meine Verwandten aus Illinois kamen zu Besuch nach Vancouver, da sie in der Nähe Urlaub machten. Wir gingen zusammen essen und hatten ein unglaublich leckeres Lunch und eine sehr schöne Zeit :-)

Dieses Wochenende ist ein langes Wochenende in Vancouver, da am Sonntag Remembrance Day ist. Ein Tag zum Gedenken an die gefallenen Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Als Zeichen des Gedenkens werden hier rote Mohnblumen zum Anstecken verkauft, die sehr viele tragen.
Ich werde dieses Wochenende nach Coquitlam fahren und bei einer Freundin bleiben und wir werden ein frühes Pre-Christmas Wochenende verbringen :-)

Also dann meine Lieben, bis bald und ein schönes Wochenende an alle :-)

Cheers, Maike

Familienbesuch :) Was für ein Wetter! Dort gab es die Medizin Dort beginnt die weniger schöne Gegend; Vor dem Gebäude Treffpunkt aller, die nicht wissen wohin Neben dem Canada Place = ein Flughafen für Wasserflugzeuge Am Canada Place Am Canada Place 1

06November
2012

Sleepless in Seattle

Sleepless in Seattle..so kann man den Trip eigentlich nicht beschreiben, denn schlaflos war während des Trips nur eine Person und das wegen störenden Taubengeräuschen und Mädchenstimmen. Aber nun mal alles auf Anfang.
Der Plan sah wie folgt aus, wir wollten zu viert nach Seattle, zwei von uns fuhren schon um 5 Uhr früh mit dem Bus los, die anderen beiden, darunter ich, um 7 Uhr. Unser Busfahrer schien neben seinem eigentlichen Job heimlich auch noch ein Motivationscoaching absolviert zu haben, was durch seine übertrieben gute Laune und seine ständigen Scherze zum Ausdruck kam. Leider belief sich das ganze auf ungefähr 2-3 "Brüller", die bei jedem Stop für die neu Eingestienenen wiederholt wurden, jedoch nie die erwartete Wirkung erzielten. Der erste Stop waren die Tualip Outlets, kurz hinter der Grenze. Nachdem wir alle die Fragen richtig beantwortet, brav Fingerabdrücke abgegeben hatten, Fotos machen ließen und $ 6 zur Einreise gezahlt hatten (Kommentar des Beamten "Oh Germany, I love German food, Schnitzel and Bratwurst..and Beer!"), konnten wir nach weiteren 1 1/2 Stunden endlich los, ran an die günstige Markenware! Relativ erfolgreich und ziemlich gehetzt kamen wir nach unserer Shoppingtour wieder am Platz an, wo der Bus uns rausgelassen hat. Gebucht hatten wir die Tour von den Outlets nach Seattle nicht, aber zum Glück war der Bus nicht sehr voll, sodass wir, nach Zahlung eines Aufpreises, mitkommen konnten. Besser als trampen, oder mit Taxi, Bus und 3 mal umsteigen dorthin zu kommen., denn von den Outlets ist Seattle doch noch ein kleines Stückchen entfernt!

Dort angekommen brauchten wir erstmal Hilfe bei der Orientierung, denn wir hatten keine Ahnung, wie wir zu dem Hostel kommen sollten, wo die anderen beiden auf uns warten wollten. Allerdings fanden sich schnell hilfsbereite Menschen, die uns den Weg mit Hilfe ihres Handys raussuchten. Dieser Weg führte seehr lange Zeit die 5th Avenue entlang, die durch den gesamten neuen Teil von Downtown, mit den schönen Geschäften und den mit Lichtern geschmückten Bäumen führte. Schließlich, nach ungefähr 1 1/2 Stunden Fußmarsch (mit einigen Zwischenstopps ;)) erreichten wir das Hostel, direkt am Anfang von Chinatown. Auf der Suche nach dem richtigen Gebäude kamen wir an einigen Restaurants vorbei, in denen teilweise, wie man es aus Filmen kennt, die gerupften und verkaufsfertigen Hühner im Fenster hingen. Im Hostel schließlich kam kurzzeitig die Enttäuschung, die anderen beiden waren früher losgezogen als vorher gesagt und somit schon fort. Das Zimmer war ansich in Ordnung, nicht dreckig, zwei Doppelstockbetten, ein Safe für jeden als Schrank. Allerdings sah die Tür doch schon sehr ramponiert aus, mit Spuren am Schloss die auf Versuche schließen ließen, sie entweder aufzubrechen, oder ein Feuer zu legen. Naja, das war bestimmt schon eine Weile her ;-)
Nach einer Dusche ging es auf Essenssuche. Als wir wieder zurückkamen, waren die anderen beiden auch da, endlich alle vier zusammen :-)
Nach einer gar nicht so ungemütlichen Nacht wie gedacht (ich habe ca. 10 Stunden geschlafen ;)), ging es nach dem Frühstück los, die Stadt erkunden. Nach einem Spaziergang durch den alten Teil Downtowns kamen wir zum Pike Place Market. Dies ist genau der richtige Platz für alle, die Märkte mit kleinen Ständen lieben, die alles anbieten, von Schmuck über Bilder bis Fisch. Dieser Platz ist schon relativ alt, sehr bunt und gut besucht. Es ist auch der Platz, an dem sich das erste und somit älteste Starbucks Café der Geschichte befindet.
Auf meiner Wunschliste für diesen Tag standen noch ein Besuch auf der Space Needle und eine Tour durch den Underground Seattles. Letzteres kam zuerst dran. Diese Führung war wirklich interessant! Man muss sich das folgendermaßen vorstellen: Steht man vor einem Haus im alten Teil Seattles, so steht man nicht vor dem Haupteingang im Erdgeschoss, sondern im 2nd Floor. Unter der Erde im Underground befindet sich das eigentliche Erdgeschoss! Faszinierend! Dies ist dadurch zu erklären, dass das alte Seattle damals zu tief gebaut wurde, die unteren Stockwerke wurden regelmäßig vom Meer überschwemmt. Als nach einem Großbrand alles niedergebrannt war, fingen sie von neuem an und wollten es nun besser machen, als zuvor. Also bauten sie Mauern, setzten Straßen und Gehwege darauf et voilà, hat man eine neue Stadt und das Problem des ständigen Unter-Wasser-Stehens gelöst. Wunderbar!
Nach ein paar weiteren Shoppingstops (ich habe nicht mehr eingekauft!! ;D) kamen wir zur Space Needle, die ich jedoch alleine erklimmen musste, da die anderen nicht mit wollten. Sie haben allerdings definitiv etwas verpasst, denn Seattle bei Nacht ist einfach wunderschön!

Soo, so viel zu meinem Kurztrip nach Seattle. Achja, die drei anderen Mädchen, mit denen ich da war, kommen alle aus Frankreich. Es war also eine sehr gute Möglichkeit, mein Französisch etwas aufzufrischen, wenn zwei von ihnen mal auf Französisch miteinander gesprochen haben ;)

Da ich nun schon sehr viel geschrieben habe, werde ich jetzt einmal Schluss machen. Ich wünsche einen schönen Tag und verfolgt alle gebannt die Präsidentschaftswahl in den USA. Ich werde es jedenfalls tun, soweit ich es kann! ;)
Bis bald meine Lieben,
eure Maike

 

Ein süßes Café, nahe der Space Needle Space Needle und Monorail Library Beeindruckend hoch Eingang von Chinatown Waterfront   Na wer kennt ihn? Begabte Künstler auf dem Pike Place Market :) Der erste Starbucks Underground Underground Seattle bei Nacht